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Windpark Schimmelkopf – aktiver Klimaschutz in der Gemeinde Weiskirchen

Vor wenigen Wochen ist der Windpark Weiskirchen mit hohen Naturschutz-Auflagen endlich genehmigt worden. In wenigen Wochen soll mit dem Bau begonnen werden. Ein langes und zähes Ringen neigt sich so einem guten Ende zu.

Vor über 10 Jahren hatte die GAL im Gemeinderat Weiskirchen ein Klimaschutzkonzept vorgelegt, dass u.a. auch den Bau von Windrädern auf dem Gebiet der Gemeinde Weiskirchen vorschlug. Dieses Ziel wird bald erreicht sein und darüber hinaus auch ein weiteres Ziel, das damals so noch nicht absehbar war: die Gemeinde wird durch die Windräder durch Pacht zusätzliche Einnahmen haben, die sie zwar sicher nicht aus ihrer Verschuldung retten werden, aber eben doch zusätzliche wichtige Einnahmen bringen.

Wichtiger jedoch ist: durch die Produktion erneuerbaren Stromes auf dem Schimmelkopf wird der Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen, die das Klima schädigen, auch bei uns nun reduziert. Was in den üblen und lobbygesteuerten „Stompreisdiskussionen“ und in der Meinungsmache von der Gesundheitsgefährdung durch Windräder unterzugehen drohte, ist die schlichte Tatsache, dass Windkraft an Land die günstigste und sauberste Stromproduktion ist, wenn man eine gesamtheitliche und ehrliche Bilanz von Schadstoffausstoß, Gesundheitsbelastung, Kosten und Entsorgungssituation aufstellt. Der Wind kostet nichts, es gibt keine das Klima schädigende Emissionen, ein entsorgungsfreier Rückbau ist gewährleistet, von einer ernstzunehmenden Gesundheitsbelastung kann allen Ernstes nicht gesprochen werden. Und würden dann noch die Jahre lang stattgefundene Subventionierung und die Folgekosten der Stromproduktion durch Atomkraft, Schwarz- und Braunkohle ehrlich eingerechnet, dann wäre schnell klar, was zu tun ist: Die Energiewende ernsthaft vorantreiben.

Paradoxerweise wird das in China, der USA und anderen Länder, insbesondere Japan und Australien gerade heftig diskutiert und überall Deutschland als Vorbild zitiert, hierzulande haben die Bemühungen der Atom- und Kohlelobby jedoch gerade eine Eintrübung der bereits gewonnenen Einsichten bewirkt. Dennoch: die Energiewende geht weiter, trotz einer schlechten Reform des EEG, und sie wird eine dezentrale, günstigere und demokratische Stromversorgung mit sich bringen.

Weiskirchen ist dabei.

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